Mit Carlo und Jörg und einem Guide ging es heute früh 9.30 Uhr los. Nach etwa einer Stunde im Auto begann die Wanderung. Erst ging es ein Stück eine Staubpiste entlang. Der Weg wurde langsam schmaler und schmaler. Schließlich kamen wir in den Busch, folgten einem kleinen Flüsschen und wanderten, kletterten dann mehrere hundert Meter immer an einem Wasserfall entlang den Hang hinauf. Es kamen kurze flache Strecken, bevor es wieder anstieg. War schon ganz schön anstrengend. Morgen soll es aber dann härter werden.
Unsere Tour war heute schon 14.30 Uhr zu Ende. Im ersten Dörfer feierten die Männer das neue Jahr. Wir bekamen zwei kleine Gläser Bier und verabschiedeten uns recht bald wieder. Wir schliefen dann im zweiten Ortsteil. Hier leben Khmu, dort Hmong, von denen einige tatsächlich eine recht hellen Hautfarbe hatten. Als wir an unserer einfachen Unterkunft ankamen, feierten hier die jungen Leute auch das neue Jahr. Sehr laut mit dröhnenden Boxen und Alkohol. Die Jugendlichen waren modern gekleidet mit Jeans und recht schick. Mehrere sprechen hier Englisch. Das Dorf ist also nicht wirklich abgeschieden. Außerdem gibt es hierher auch wieder eine Straße. Wir entgingen dem Lärm und liefen durch das Dorf auf die Felder zu zwei markanten karstigen Felsen. Weil das so toll aussah, ging ich dann zum Sonnenuntergang noch einmal für Fotos dorthin. Danach gab es dann Abendbrot. Schwein, Hühnchen, Klebreis und Aubergine mit Chili. Anschließend saßen wir noch ein Weilchen am Feuer. Jetzt 19.30 Uhr ist draußen noch Lärm. Musik von den Jugendlichen, deren Party noch nicht zu Ende ist. Und nebenan ist es auch recht laut. Wir haben in einer Holzhütte abgetrennte Separees, die ganz okay sind. Da gibt es Matratzen und Steppdecken und sogar Moskitonetze hängen an der Wand. Die Räume muten eher an wie Bodenkammern, Bretterverschläge. Aber gut so.